6
August

Mobile Strategy noch am Anfang

Noch ein langer Weg?

Mobile Strategien vieler Unternehmen noch in den Kinderschuhen

Eigentlich sollte man meinen, dass in unserer heute so digitalisierten Welt alles bereits "on-the-go" möglich ist: Dank Smartphones, Tablets und anderen handlichen mobilen Geräten, lassen sich leicht Termine, Aufgaben und Kontakte überallhin mitnehmen. Doch offenbar ist der mobile Fortschritt noch nicht so weit vorangeschritten, wie es auf den ersten Blick scheint.

Nach einer von Citrix initiierten Studie gaben nur elf Prozent der Befragten an, bereits vollständig für einen mobilen Arbeitsplatz ausgestattet zu sein. Bei den Befragten handelte es sich um Entscheidungsträger im IT-Bereich, die in Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern tätig sind.

Erste Schritte auf einem langen Weg

Der Einsatz von mobilen Technologien hat also noch einen langen Weg vor sich. Um in die richtige Richtung zu gehen, sollte aber nicht alles 'wild drauf los' eingesetzt werden, was zufällig gefunden wird. Unternehmen sollten sich im Voraus darüber klar werden, welche Daten und Dienste für ihren speziellen Anwendungsfall sinnvoll und realisierbar sind. So wird ein Mobilitäts-Chaos verhindert, was vermutlich mehr Probleme verursachen als lösen würde.

Eine leichte Tendenz ist laut der Studie in der Verwendung verschiedener Geräte zu erkennen. Es ist in vielen Unternehmen immer mehr möglich, seine eigenen Geräte mitzubringen und mit diesen im Firmennetz und mit Unternehmensdaten zu arbeiten. Entscheidender ist hier der Schutz der Daten selbst als die Einschränkung auf bestimmte Geräte. Das schafft gute Voraussetzungen für ein mobiles Arbeitsumfeld.

Unterstützung umfangreicher Funktionen ein Muss

Während simple Funktionen wie E-Mail, Kalender und Web-Browser nahezu auf allen mobilen Geräten unterstützt werden, hapert es noch an erweiterten Funktionen, die die Produktivität der Mitarbeiter gewährleisten. Um das zu ändern, zwängt sich die Integration umfangreicherer Werkzeuge für den Arbeitsalltag gerade zu auf.

App-Entwicklungen, die den Desktop-Anwendungen in ihrer Funktion entsprechen, sind hier angebracht. Wichtig ist, diese unterschiedlichen Formate nicht über einen Kamm zu scheren. Denn mit einer reinen Übertragung der Desktop-Anwendung auf eine mobile App ist es oft nicht getan. Der Anwendungsfall einer App, die sich gerade durch ihre Möglichkeit der Mobilität auszeichnet, ist ein ganz anderer. Auf dem Weg in die mobile Arbeitswelt sollte man das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

Der Bericht von Citrix ist im Citrix-Blog zu finden.