3
September

Mobil werden oder weg vom Fenster?

Mobile Internetnutzung nimmt weiter zu

Das Surfen mit mobilen Geräten in Deutschland ist weiter auf dem Vormarsch. Nach einer aktuellen Studie des TNS Infratest ist allein die Verbreitung von Tablets im letzten Jahr von 17 auf 29 Prozent gestiegen.

Allgemein gaben 33 Prozent der Probanden an, das Smartphone als primäre Quelle zum Internet zu nutzen. Neun Prozent nutzen das Tablet als hauptsächlichen Zugang.

Jüngere am längsten mobil online

Infografik: Mobile Internetnutzung steigt weiter an

Dabei bilden die 14- bis 29-Jährigen die Spitze der mobilen Online-Nutzer. Für rund 50 Prozent ihrer Online-Zeit nutzen sie ein Smartphone. In der höheren Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Hier wird immerhin schon 30 Prozent der Online-Zeit mobil gesurft.

Erst bei den 50- bis 64-Jährigen zeigt sich ein Unterschied. PC und Notebook liegen hier mit 64 Prozent der online verbrachten Zeit klar vor Smartphone und Tablet.

Immer mehr Geräte

Insgesamt zeigt sich, dass die Deutschen immer mehr Geräte besitzen. Von 2011 bis heute hat sich die Anzahl der Geräte für die Internetnutzung fast verdoppelt. 2011 waren es durchschnittlich noch 1,3 Endgeräte. 2015 liegt die Anzahl schon bei 2,2 Endgeräten durchschnittlich bei den 14- bis 64-Jährigen.

Auch die Smartwatch wird zumindest immer bekannter. Der Absatz dieses neuen Geräts ist momentan aber noch sehr gering.

Der Trend zu mobilen Geräten ist aber deutlich zu erkennen und sollte auch weiterhin eine tragende Rolle in der Entwicklung neuer Anwendungen spielen.

 

Es gilt also jetzt flexibel zu reagieren und sich an die Bedürfnisse der mobilen Nutzer anzupassen. Wer nicht mobil verfügbar ist, könnte bald von der Bildfläche verschwinden.

Eine auf mobile Applikationen ausgerichtete Strategie, um Ihre Kunden ins Boot zu holen, bietet sich also an. Den richtigen Partner dafür zu finden, ist der erste Schritt in eine mobile Unternehmensstrategie.