13
April

Mobile App Design

Trends 2016

Es ist kein Geheimnis mehr, dass heutzutage ein Großteil der Onlineaktivitäten der Nutzer nicht mehr am PC, sondern mobil stattfindet. Zunehmend spielen nicht nur Smartphones und Tablets eine Rolle, sondern auch Wearables.

Das erhöht die Herausforderungen für die Entwickler, verschiedene Geräte zu versorgen und dabei die User Experience übergreifend zu gewährleisten.

Mehr mobile Devices müssen bedient werden

Je mehr Geräte in der mobilen Landschaft zu finden sind, desto anspruchsvoller wird die Anpassung der Apps in Bezug auf eine gute User Experience.

Eine Studie von Oracle macht deutlich, dass eine App für Unternehmen ein wichtiges Aushängeschild ist und somit auch Auswirkungen auf das Image hat.

Funktioniert eine App nicht oder ist sie nicht den mobilen Bedürfnissen der Nutzer angepasst, kann das Kaufverhalten der Nutzer beeinträchtigt werden. So könnten die Produkte eines Unternehmens aufgrund einer schlechten App ebenfalls negativ bewertet und folglich nicht verkauft werden.

Trends müssen erkannt werden

Um auch in Zukunft dem Nutzer eine gute User Experience zu bieten, gilt es, sich mit den Mobile Design Trends vertraut zu machen und diese in die Entwicklung der App zu integrieren.

Beispielsweise ist eine simple Navigation sehr wichtig, wenn es um die leichte Bedienbarkeit geht. Durch die Platzierung einer Suchoption im oberen Bereich des jeweiligen Screens wird ein selbstständiges Finden von Inhalten ermöglicht und ermächtig den Nutzer damit, schnell und einfach die passenden Inhalte zu finden.

Responsive wird aware

Das inzwischen verbreitete Responsive Design, das Inhalte über verschiedene Devices hinaus verfügbar macht und die Schriftgröße und dergleichen automatisch skaliert, beschränkt sich auf die technische Anpassung auf unterschiedlich große Screens.

Dabei geht verloren, dass einige Inhalte auf anderen Devices nicht nur durch die Skalierung angepasst werden, sondern auch konkret auf die Wünsche und Bedürfnisse des mobilen Nutzers zugeschnitten werden sollten. Beispielsweise die Anpassung von Angeboten basierend auf unterschiedlichen Tageszeiten könnte damit umgesetzt werden.

Ganzes System sehen

Auch im Zuge der zunehmenden Verbreitung von Wearables ist es wichtig, nicht nur die einzelnen Devices zu sehen, sondern das gesamte System aus Gerät, Kontext und Nutzer zu betrachten.

Die unterschiedlichen Bedürfnisse des mobilen Nutzers, variabel durch die genutzten Geräte oder das aktuelle Umfeld, müssen also in den Prozess der mobilen Entwicklung einbezogen werden, um weiterhin eine gute User Experience zu gewährleisten.