6
Juni

Google I/O: app-solut begeistert

Eindrücke der Jamit-Labs-Mitarbeiter

So sollte Arbeit sein: nette Kollegen, gute Stimmung, eine rundum-sorglos-Reise ins sonnige Kalifornien und als angenehmes Endergebnis die Aussicht auf Arbeitserleichertung. Jamit Labs eben.

Wer uns auf facebook folgt, oder die Live-Übertragung der Google I/O gesehen hat ;), weiß, dass Jamit-Labs-Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes mittendrin statt nur dabei waren: direkt vor den Übertragungskameras konnten sie von den besten Plätzen für non-VIPs aus die Keynote verfolgen. Thomas, Michael und Michi sind nach wie vor begeistert: "Würde ichs wieder tun? Ja." sagt Thomas und grinst. Das Interesse der drei galt - neben zwei Tagen Sightseeing in San Francisco, der amerikanischen Kultur und dem guten Wetter - natürlich vor allem den technischen Neuerungen.

Make Good Things Together

Davon gab es reichlich: Gleich zu Beginn bekam jeder Android-Developer ein Android Things Package inklusive Google Home Mini, Entwicklerboard, Kamera und LEDs geschenkt, um zum Programmieren von IoT-Anwendungen anzuregen - getreu dem diesjährigen Motto: make good things together. "Die Botschaft war: Man kann als Android-Entwickler super schnell in die IoT Welt eintauchen und fixe Prototypen bauen", so Thomas. Viel Zeit zum Ausprobieren blieb im Rahmen der Konferenz allerdings nicht. Dazu gab es einfach zu viele spannende Vorträge.

Vereinfachte App-Programmierung

Für unsere App-Entwickler waren insbesondere die Vorträge zu Android JetPack relevant, da es bei vielen Architekturfragen aushilft - angefangen bei Optimierungen für die Programmiersprache Kotlin, über die Navigation bis hin zum User Interface (UI) um nur ein paar Bereiche zu nennen. Einsatzbereite Architecture Components waren schon seit der I/O 2017 verfügbar und wurden "extrem gut angenommen", so dass Google das Angebot stark erweitert hat. "Da freue ich mich drauf. Das wird auch die Entwicklung beschleunigen.", betont Michael.

Natürlich wurde auch die neue Android-Version mit Spannung erwartet. Michi, der ein Google Pixel Phone sein eigen nennt, hat sich selbstverständlich gleich die Betaversion von Android P installiert: "Es bringt eine neue Frische ins System, mehr Innovation. Es fühlt sich natürlicher an, ist leichter zu bedienen." Wie sich die Programmier-Erfahrung verändert, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen.

Blick in die Zukunft

Abseits des unmittelbaren pragmatischen Interesses, sorgte Google natürlich mit seiner großen KI-Neuentwicklung, dem Sprachassistenten Google Duplex, für einen Wow-Effekt. Augmented Reality-Anwendungen bieten entweder einen greifbaren praktischen Nutzen, indem sie wie die Integration von Google Lens in Google Maps die Orientierung an fremden Orten optimieren, oder wirken noch wie Spielerei mit Zukunftspotential, wie z.B. Google Cloud Anchor, das vorerst noch eine Spiele-Anwendungung ist, in Zukunft aber in der Medizin eine wichtige Rolle spielen könnte. Noch spielen diese Technologien für die alltäglichen Aufgaben bei Jamit Labs kaum eine Rolle - dennoch: "Ich bin gespannt, wie die AI-Entwicklung weitergeht. Vielleicht nutzen wir in Zukunft auch Sprachassistenten für unsere Apps", hofft Michael. Zunächst einmal will er sich aber mit dem neuen Navigation Controller beschäftigen.

Insgesamt war es für die Drei eine tolle Erfahrung, die sie nicht missen wollen. "Es war toll, einfach mal dort zu sein.", findet Michi. Michael fügt noch hinzu: "Was Besseres kann ich mir nicht vorstellen: meine erste Reise ins EU-Ausland, mein erster Flug, da kann man sich nur bedanken"

Wer gerne selbst als Entwickler dabei gewesen wäre, aber keine Gelegenheit dazu hatte, kann dafür die Google Codelabs Challenge annehmen: Unter folgendem Link gibt es die Möglichkeit, sich an unterschiedlichen Programmier-Herausforderungen auszuprobieren.