Ein Praktikum bei Jamit Labs

16. August 2018

Kurz vor den diesjährigen Sommerferien bewarb ich mich bei Jamit Labs um einen Praktikumsplatz als iOS-App-Entwickler. Schon ein paar Tage später schrieb mich Kay, der Geschäftsführer des Unternehmens, ganz modern auf Twitter per Direktnachricht an.

Nach einem kurzen Nachrichtenwechsel machten wir einen Termin für ein erstes Vorstellungsgespräch aus, nach dessen erfolgreichen Verlauf ich mich am 30. Juli nach Karlsruhe in die Haid-und-Neu-Straße 18 aufmachte, um bei JamitLabs ein zweiwöchiges Praktikum als iOS-Entwickler zu absolvieren.

An diesem Montag war mir noch nicht klar, wie viel ich über die Entwicklung von Apps in Swift auf iOS lernen würde. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich durch die Beispiel-App, eine Erinnerungs-App, die ich in den zwei Wochen Praktikum programmierte und designte, meine Kenntnisse der Programmiersprache Swift und der Entwicklungsumgebung – welche ich zuvor nur mit Objective-C und AppKit auf dem Mac kannte – unglaublich verbessern konnte und Lust auf mehr bekommen habe. Sowohl die Tipps der Kollegen, als auch das sehr gute Arbeitsklima und -umfeld führten so zu zwei sehr schönen und erfahrungsreichen Praktikumswochen.

Nachfolgend findet ihr noch ein paar “Learnings” die ich während meiner Zeit bei Jamit Labs machen durfte.

Meine Learnings bei JamitLabs:

  • ViewController funktionieren anders als die WindowController auf dem Mac. ;D
  • Swift erscheint einem erstmal relativ fremd, wenn man Objective-C und Python gewohnt ist.
  • Der InterfaceBuilder ist für iOS in Xcode meiner Meinung nach um einiges ausgereifter als der bei der Mac-Entwicklung.
  • Frameworks, die ich unter MacOS verwendete, sind selten unter UIKit verfügbar und nutzbar (bezieht sich auf speziellere Frameworks wie OpenDMX oder OpenLightingArchitecture).
  • CoreData ist blöd xD und für kleinere Datenmengen völlig überdimensioniert.
  • Öffnen eines Projektes aus Xcode 10 in Xcode 9 corrupted die Datenstruktur des Projektes so, dass man den Sourcecode nicht einmal mehr ansehen kann
  • Pfusche nicht mit externen Editoren in Xcode-Projekten rum. hust Vim hust
  • Pushe nicht zu GitLab, ohne zuerst vor dem Commit die neuen Dateien zu adden.

Alles in allem kann ich sagen, dass mich das Praktikum in Sachen App-Entwicklung sehr weitergebracht und mir viel Lust auf mehr gemacht hat. In Zukunft werde ich mich also auf jeden Fall weiter mit der App-Entwicklung beschäftigen. ;)